Wien – EF16 –

Etwas versteckt im 1. Bezirk liegt das EF16 – „EF16“ steht für –„Eingang Fleischmarkt 16“ und somit ist der Weg schon frei. Das Restaurant ein nettes kleines Gewölbe in einem historischen Gebäude, das im Sommer ein wenig sehr romantisch, düster wirkt, aber da kann man ja hinaus in den Schanigarten. Der Chef, Christoph Lamprecht, steht persönlich am Herd bringt ganz tolle Kombinationen aus g’standener, traditioneller Küche mit einem Pfiff „Moderne“ auf die Teller. Schon beim Start fällt ein leicht geschäumter Ziegenkäse mit Trüffel auf und die Creme-Brulee vom Ziegenkäse mit Kürbischutney (eigentlich ist es ein mild eingelegter Kürbis, aber trotzdem fein) und kleinen Nelkenblüten, begeistert auch. Diese Linie, die Tradition mit der Kreativität zu verbinden, führt der Koch auch beim Wolfsbarsch mit Spargelragout und bei den herrlichen Kalbsfiletstreifen mit Erdäpfel-Bärlauchstampf weiter. Der Klassiker zum Schluss: butterweiche, herrlich flaumige Topfennockerl mit Waldbeeren ist ein würdiger Abschluss! Ein schöner Abend, in romantischer Atmosphäre –

DANKE, wir kommen wieder!